Die verschiedenen Kronaby Modellreihen – Sekel, Nord, Carat & Apex

In einem vorangegangenen Blogpost haben wir ja bereits eine allgemeine Vorstellung von Kronaby Connected Watches geschrieben. Wie versprochen kommt jetzt das Follow-up, bei dem wir etwas auf die einzelnen Modellreihen, sowie deren Besonderheiten eingehen werden. Dabei stehen vor allen Dingen Designfragen im Vordergrund, da sich die Funktionalitäten der Uhren untereinander nicht sehr stark unterscheiden. Dennoch wollen wir Euch die Linien Sekel, Nord, Carat und Apex kurz im Detail beschreiben, damit Ihr Euch einen vollständigen Überblick über die verschiedenen Kronaby Uhren machen könnt. Die Sekel geht schlechthin als Smartwatch für Herren beim Einsatz in Arbeit & Office durch, die Nord findet sich eher bei den Damen wieder. Ausnahmen bestätigen die Regel. In puncto Freizeituhren ist die Carat für die Damen erste Wahl, die Apex stellt als sportlichste Variante der Kollektion für Herren die perfekte Wahl bei Kronaby dar. Um dennoch Spielraum für Entscheidungen zu lassen, gibt es pro Modell unterschiedliche Durchmesser, damit sowohl die Damen bei den Herren, als auch umgekehrt schauen können.

Sekel

Die Kronaby Sekel ist die Dresswatch schlechthin in der Kollektion. Mit 38 mm bzw. 43 mm Durchmesser, zierlichen Hörnern und einem dezenten Zifferblatt trägt sich die Uhr vornehmlich unauffällig. Auch für Frauen ist sie mit dem schlichten Design gut geeignet, die Wahl des Durchmessers sollte allerdings vom Handgelenksumfang abhängig gemacht werden (am besten einfach unseren Blogeintrag zum Durchmesser nachlesen). Durch den zusätzlichen Index auf dem Zifferblatt, wie auch den größeren Durchmesser, wirkt die Sekel in 43 mm etwas sportlicher als die 38 mm Variante. Die kleinere Variante kann hingegen mit dem sehr aufgeräumten, fast schon minimalistischen Zifferblatt punkten. Zur Sekel gibt es eine Auswahl verschiedener Kombinationen aus Gehäuse-, Zifferblatt und Armbandvarianten. Auch bei den Zeigern gibt es teilweise Unterschiede, manche Modelle verfügen über einen gebläuten Stundenzeiger. Das sorgt für einen frischen Akzent, und verhindert, dass die Uhr langweilig statt dezent wirkt. Wie alle Modelle von Kronaby verfügt die Sekel seitlich über 3 Druckknöpfe, welche über die Kronaby App entsprechend konfiguriert werden können. Man könnte der Sekel nachsagen, dass sie speziell für das Office gemacht sei. Das wäre sicherlich nicht falsch, würde aber wohl den Anwendungszweck der Sekel unnötig einschränken.

Nord

Was die Sekel für Herren, ist die Nord für Damen. Aufgeräumtes Zifferblatt, elegant, und doch nicht langweilig. Und nach langen Jahren in der Uhrenwelt, wo vom Design der Daniel Wellington Uhren nicht auch nur um Haaresbreite abgewichen wurde, ist der etwas breitere, sphärische Rand, eine wahre Erfrischung. So kommt die Kronaby Nord mit einem wirklich eigenständigen Design daher, und lehnt sich nicht an alten Vorlagen an. Mit 38 mm richtet sich die Nord wohl eher an die Damen, könnte sich aber potenziell auch an einem etwas schmäleren Männerhandgelenk wiederfinden. Für die Kronaby Nord ergibt sich ebenfalls eine recht umfangreiche Auswahl an Armbändern: Verschiedene Lederarmbänder, ein klassisches Gliederarmband aus Edelstahl, oder sogar ein feingliedriges Milanaisearmband. Auch bei der Nord hat Kronaby für manche Modelle eine Akzentfarbe beim Stundenzeiger gewählt, was hier allerdings recht subtil gehalten wurde. In jedem Fall macht dies auch aus der recht einfarbigen Edelstahlvariante eine dezente Uhr, die aber dennoch die nötige Frische mitbringt. Und endlich wurden an einer schönen Damenuhr wieder Ziffernindizes aufgedruckt. Das war wohl in den letzten Jahren unter der Ägide genannter Designherrschaft undenkbar. Dass dennoch endlich die Zeit dafür wieder gekommen ist, zeigt Kronaby hier eindrucksvoll mit einem frischen Design.

Carat

Wenn Office-Hours durch sind, heißt es für die Damen: Zeit, die Carat anzulegen. In puncto Gehäuseform ähnlich der Nord, ebenfalls 38 mm, allerdings hier mit einem feineren Zifferblatt, und eher akzentuierten Farben. Auch die Zeigerform ist spitzer gewählt, was der ganzen Sache etwas mehr „Kanten“ verleiht. Auch die Farbenwahl (gold und rosé) spricht eher für etwas mehr Auffallen, dazu kontrastieren die Zifferblätter auch stark. Die Armbänder sind als Lederarmbänder oder Milanaisearmbänder eher schmaler ausgeführt, was den Durchmesser von 38 mm am Handgelenk potenziell stärker wirken lässt. Auch sorgt das sehr aufgeräumte Zifferblatt für einen gefükt größeren Durchmesser am Handgelenk als die Nord, obwohl hier Durchmesser und Form fast identisch sind. Im Gegensatz zur Nord hat die Carat aufgesetzte Indizes auf dem Zifferblatt, welche die Aufmerksamkeit noch einmal stärker auf sich ziehen. Auch hier wurden glücklicherweise einmal wieder Ziffernindizes verwendet, allerdings sehr zurückhaltend auf dem Zifferblattkranz. Unterm Strich sehe ich die Carat zwischen After-Hour und Club, sowie beim Shoppingwochenende in der Stadt. Etwas verspielter, etwas aufdringlicher, und etwas frecher als die Nord. Auf jeden Fall einen Blick wert. Hier hat Kronaby mit der sehr feinen Feder gemalt, um so ein ausgeglichenes, und nuanciert hervorstechendes Design zu schaffen.

Apex

Last but not least: Die Apex (siehe Titelbild). Mit großen Zifferindizes, einem ebenfalls bezifferten Subindex (sogenannter Totalisator), und einem Durchmesser von 43 mm, sind wir in der sportlichen Riege der Männeruhren angekommen. Mit Gehäusefarben in mattem Stahl und PVD-Schwarz zielt Kronaby hier genau auf den Freizeitsektor der Herren der Schöpfung. Die Armbänder sind entweder abgestepptes Vintageleder, gegerbtes Glattleder, oder Edelstahl-Gliederarmbänder. Beim abgesteppten Lederband hat Kronaby eine solide Dornschließe mit breitem Docht gewählt, wodurch die eher breite Lochung dem Armband auch einen soliden Look verlieht. Die Naht ist als Kontrastfarbe gewählt, was das Erscheinungsbild etwas auflockert. Das pflanzlich gegerbte Glattlederband hingegen kommt mit einer feineren Lochung aus. Hier hat Kronaby die etwas dezentere Variante gewählt. Die Knöpfe sind farblich akzentuiert, womit Kronaby der Apex den sportlichen Look eines Chronographen einhaucht. Die Zeiger haben ebenfalls einen sportlicheren Schnitt, das Zifferblatt erinnert entfernt an eine Stoppuhr oder ein Fluginstrument. In jedem Fall eine gelungene Smartwatch, welche nicht zu dick aufträgt, und gleichzeitig aber sich auf keinen Fall am Handgelenk versteckt. Mit leichten Abstrichen auch bürotauglich, wobei hier eigentlich der Sekel der Vortritt gelassen werden sollte. In jedem Fall auch hier ein gelungener Entwurf, der sich nicht verstecken muss.

Vielen Dank fürs Lesen! Dieser Blog wurde verfasst von Tom. Anmerkungen, Kommentare oder Fragen zu diesem Post? Schreibt mir an tom@faszinationzeit.de.



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