Nixon - Die Geschichte von jemandem, der die richtige Uhr für sich selbst geschaffen hat.

Die Geschichte von Nixon

Stell dir vor: Du bist Extremsportler, machst deine Sache richtig gut, und alles was dir zu deinem Glück fehlt ist nur noch die perfekte Uhr… und die gibt es nicht. Blöd? Gibt schlimmeres, könnte man meinen. Nicht so für einen Surfer aus Encinitas, Kalifornien.

Die Idee

Chad DiNenna heißt der gute Mann, der sich in dieser misslichen Lage wiederfand. Seit seiner Kindheit schon surfte er und fuhr Snowboard, arbeitete später dann in der Actionsportindustrie. Kurz: Er verbrachte privat und beruflich so ziemlich jede Minute auf oder neben den Brettern. Während mehreren Jahren schaute und probierte er, und fand so wirklich gar keine Uhr, die zu ihm passte, seine Persönlichkeit wiederspiegelte. Als er das Thema dann mal mit Freunden und Kollegen besprach, merkte er auf eine wichtige Lücke gestoßen zu sein. Es gab weit und breit keine Uhr, welche zu Surfern, Longboardern, Skateboardern und Snowboardern passte. Keine Uhr spiegelte den kalifornische-lässigen Lifestyle, die Leichtigkeit und die Unbeschwertheit der California Dudes wider. Auch gab es keine Uhr, die den Bedingungen des Surfens gerecht geworden wäre: Wasserdichtigkeit, Beständigkeit gegen Salzwasser und UV-Einstrahlung, Gezeitenanzeige, Tragbarkeit über und unter dem Neoprenanzug, lässiges Design... Dann eben nicht, hätte der Durchschnittsmensch gesagt, und 1997 stattdessen die Zeit auf seinem Nokia 3310 nachgeschaut.

Die Anfänge

Chad DiNenna sah das ein wenig anders. Kurzentschlossen schnappte er sich Andy Laats, einen begnadeten Ingenieur, der für einen der besten Snowboardhersteller Boards entwickelte. Die beiden ergänzten sich prächtig. Die Marke Nixon war geboren, und wurde - getreu den Wurzeln - von Anfang an von einem dynamischen Surf-, Skate- und Wintersportteam begleitet. Anfangs wurden Nixon Uhren nur in kleinen, unabhängigen Surf-, Skate- und Snowstores verkauft. Bald entdecke allerdings die große Öffentlichkeit das neue Design und die lässigen Styles, und bald darauf entwickelte sich Nixon zu einer weltweit gekannten und gefeierten Uhrenschmiede.

Die Philosophie

Nach wie vor ist Nixon seinen Ursprüngen treu und entwickelt Uhren für die Brettsportgemeinde. Dazu arbeitet Nixon mit einigen der weltbesten Surfer, Skater, Snowboarder, Musiker und Künstler zusammen. Aussehen, Haptik und Funktionen werden genau nach deren Vorstellungen umgesetzt. Meistens sind die Verantwortlichen der jeweiligen Modelle oder Designs dann auch auf den Bildern und Videos der Marke Nixon mit der jeweiligen Uhr zu sehen. Das zeigt, dass Nixon Uhren keine Massenprodukte sind, sondern immer aus der Schöpfung und dem Ehrgeiz eines Extremsportlers entstehen - ganz wie zu Beginn. Genau das macht Nixon Uhren so einzigartig.

Das Design

Nixon hat mittlerweile so viele Dauerbrenner, dass es schwierig wird diese hier alle aufzuzählen. Viele Designs gehen auf die Anfänge zurück, allerdings hat es Nixon immer wieder geschafft, sich neu zu erfinden. Abwechslung bringen auch Modellreihen übergreifende Saisonthematiken, welche dann immer einem gewissen Thema zugeordnet werden können. Das macht die Sache abwechslungsreich, und zeigt wie jung und verspielt eine Marke doch sein kann, die sich mittlerweile zu den Alteingesessenen zählen darf. Auch die verschiedenen Limited Editions, welche jede für sich eine Hommage an bestimmte Themen oder Personen darstellen, finden immer packende Begeisterung – nicht nur unter den Anhängern der Marke. Nixon ist längst nicht mehr nur den Surfern von Kalifornien und Hawaii vorbehalten, sondern hat längst eine viel breitere Gruppe erreicht. Nixon Uhren sieht man heutzutage in den Clubs von Tokyo, im Hörsaal der Technischen Universität München und in den Bürogebäuden von weltweiten Metropolen. Trotzdem hat es Nixon geschafft, seine Identität zu bewahren. Eine Gratwanderung, welche die Marke immer wieder mit einer spielerischen Leichtigkeit zu meistern scheint.

Die Rotolog

Eines der wohl bekanntesten Designs ist die Rotolog. Die Rotolog war schon mein Favorit als ich noch klein war, und das hat sich seitdem nicht verändert. Was diese Uhr auszeichnet, ist einerseits die geschickte Kombination von Holz und Edelstahl, andererseits das minimalistische und gleichzeitig extravagante Design. Da das Zifferblatt – wenn man denn es überhaupt so nennen kann – sehr klein ausfällt, könnte die Rotolog auch glatt als ausgefallenes Armband durchgehen. Eine totale Neuerfindung der Uhr, war sie das erste Erfolgsmodell aus Encinitas. Von anfänglichen Sondereditionen bin ich mittlerweile auf die schwarze Rotolog mit dunklem Teakholz umgestiegen. Allerdings habe ich auch noch eine Rotolog mit grünem Teak in der klassischen Edelstahlversion, welche für mich das pure Urlaubsgefühl ausdrückt. Könnte daran liegen, dass ich sie beim Surfen in Hossegor, dem europäischen Surfmekka gekauft habe. Lange, bevor von faszinationzeit jemals die Rede war.

Die Time Teller

Die Time Teller ist einerseits schlicht, andererseits kann sie aber auch beliebig extravagant gestaltet werden. Mit der Time Teller hat Nixon ein Design kreiert, das einerseits oft kopiert wurde, andererseits aber auch von Nixon selbst häufig adaptiert und leicht abgeändert wurde. Mittlerweile gibt es die Time Teller in nahezu allen Farben in Plastik (Time Teller P), in Keramik, als kleinere Ausgabe (Small Time Teller) und in verschiedenen Edelstahlkombinationen – in klassischem Stahl, roségoldfarben, goldfarben, schwarz beschichtet, mit Navy-Armband, mit Lederarmband, undundund. Wenn es nicht schon zu spät ist, würde ich sagen die Time Teller wird (oder ist schon) der nächste Nixon Evergreen. Dabei wird sie gleichermaßen von Männlein und Weiblein getragen, und hat sich damit nicht nur bei mir unter die Topfavoriten der Uhrdesigns gespielt.

Die Limited Editions

Wie bereits erwähnt spielt Nixon immer wieder mit neuen Elementen, und bringt auch unerwartete Limited Editions heraus. Dieses Jahr hat Nixon zum Beispiel das Modell Ranger in Stormtrooper-weiß mit Star Wars Applikationen für die ComicCon(-vention) in San Diego herausgebracht. Außerdem gibt es die 48-20 mittlerweile in mehrerer Sondereditionen, eine im Stil eines Flugzeuginstruments, und eine weitere in bunt verspielt. Die Limited Editions sind von den Stückzahlen immer stark begrenzt und durchnummeriert.

Fazit

Unterm Strich ist Nixon wohl eine der dynamischsten Uhrenmarken der Welt, und schafft es sich immer wieder neu zu erfinden, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Alle verschiedenen Styles und Designs hier aufzuzählen würde wohl den Rahmen des Postings sprengen, ich habe sowieso schon ein wenig über die Stränge geschlagen. In jedem Fall begeistert mich Nixon jedes Jahr aufs Neue, und ich hoffe ich konnte diese Faszination hier einigermaßen zum Ausdruck bringen – mir fällt das auch immer schwer, das genau zu erklären. In jedem Fall bin ich privat auch ein großer Nixon Fan, was auch ursprünglich der Grund war die Marke mit an Bord zu holen. Mittlerweile erfreut sich Nixon auch bei uns größter Beliebtheit, und wir sind stolz zu den auserwählten Händlern zählen zu dürfen, die Nixon führen. Meinen Lieblingsuhren von Nixon werde ich daher in Zukunft noch den ein oder anderen eigenen Post widmen. Dann halte ich mich aber kurz, versprochen!

Vielen Dank fürs Lesen! Dieser Blog wurde verfasst von Tom. Anmerkungen, Kommentare oder Fragen zu diesem Post? Schreibt mir an tom@faszinationzeit.de.



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